Wildpferde im Merfelder Bruch

 

Eigentlich wollten wir schon Ende Mai 2014 nach Dülmen zum traditionellen Wildpferdefang.  Aber die Karten waren schon alle verkauft und so verschoben wir unseren Ausflug auf dieses Jahr.
Als wir dort ankamen sahen wir die Menschenmassen, die sich vom Parkplatz zu dem eigentlichen Wildpferdegelände schoben.
Gegen 13.00 Uhr wurde die Tribüne geöffnet und wer wollte, konnte schon mal Platz nehmen, denn bis zum  Einlauf der Wildpferde gegen 15.00 Uhr wurde ein Showprogramm geboten.
Die Tribünen waren nicht überdacht und es könnte mal einen Regenschauer geben, so lautete der Wetterbericht.  Aber was Petrus dann mit uns machte, war alles andere als schön. Die Regenschauer wurden recht kräftig und es prasselten erbsengroße Hagelkörner vom Himmel. 
Als gegen 15.00 Uhr die Wildpferde in die Arena gelassen wurden war die extreme Wetterkapriole aber vorbei. 
Aus der Herde wurden dann immer eine Gruppe Pferde in die Bereiche rechts und links vom Stutenpaddock getrieben.  Dann fingen die geschulten Burschen die jungen Hengste heraus, streiften ihnen ein Halfter über und brachten sie zur gegenüberliegenden Seite. Dort wurden sie registriert und in den Hengststall untergebracht. Die übriggebliebenen Stuten wurden dann in den Paddock geleitet.
So wurden alle eingelaufenen Wildpferde nach und nach aussortiert. Jetzt wurde der Paddock wieder geöffnet und die Stuten konnte wieder in die Freiheit entlassen werden.
Von den herausgefangenen Hengsten wurden die ersten verlost (Maria hatte kein Glück) und die restlichen dort vor Ort versteigert.
Ohne Pferde, teilweise vom Regen gezeichnet aber mit vielen interessanten Eindrücken traten wir die Heimreise an.

 

Für Bilder siehe Galerie.